Pro Inklusio – Fachschule für Sozialpädagogik

Die Pro Inklusio – Fachschule für Sozialpädagogik bildet seit 2011 ErzieherInnen berufsbegleitend aus. Seit Beginn liegt der besondere Fokus dabei auf dem Thema Inklusion. Pro Inklusio steht für einen kindzentrierten Blick, für eine Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung und einen wertschätzenden Umgang miteinander. Ein besonderes Augenmerk gilt Kindern mit Förderbedarfen.

Voraussetzung für die Aufnahme an der Pro Inklusio – Fachschule für Sozialpädagogik ist die Zusage für eine Praxisstelle in einer unserer Kooperationseinrichtungen oder bei einem freien Träger. Es gelten die üblichen Zugangsvoraussetzungen zum Erwerb des Abschlusses als staatlich geprüfte ErzieherIn.

Nach dem Abschluss der Ausbildung bietet das Fort- und Weiterbildungsprogramm für pädagogische Fach- und Führungskräfte von PROCEDO-Berlin den Auszubildenden Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

 

Die Besonderheiten unserer Ausbildung

  1. Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis

Praxisnaher Unterricht

Parallel zur Ausbildung in der Praxiseinrichtung verbringen die Auszubildenden in der Regel einen Tag pro Woche sowie zusätzliche Blockwochen an der Fachschule. Ihre in der Praxis gewonnenen Erfahrungen können sie in den Unterricht einbringen und so ihre theoretische Reflexion gleichzeitig fortwährend ergänzen. Die Schule unterstützt diese Prozesse durch einen entsprechenden Ausbildungsplan und Praxisbesuche.

Enge Kooperation mit Praxiseinrichtungen

Auch auf der Ebene der Zusammenarbeit mit den kooperierenden Praxiseinrichtungen wird der Praxisbezug aktiv gefördert. Durch die Mitgliedschaft im pädagogischen Beirat haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe die Möglichkeit, direkt auf die Gestaltung der schulischen Ausbildung Einfluss zu nehmen.

Praxisbegleitung

Die Ausbildung in der Praxis wird im Wesentlichen von MentorInnen getragen. Durch ein passgenaues Fortbildungsangebot, regelmäßige MentorInnentreffen und Besuche der PraxisbegleiterInnen in den Einrichtungen wird diese Arbeit unterstützt.

 

  2.Kindzentrierter, bedürfnisorientierter Blick

Die Bedürfnisse des einzelnen Kindes/Jugendlichen innerhalb der Gruppe wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren ist zentraler Bestandteil der gesamten Ausbildung. Denn nur, wenn es pädagogischen Fachkräften immer wieder gelingt, die kindliche Perspektive einzunehmen, können sie Kinder und Jugendliche adäquat auf ihrem Lebensweg begleiten.

  3. Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Ausgangspunkt des Ansatzes der „Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung“ ist die Erkenntnis, dass die Benachteiligung und die Ausgrenzung von Menschen eine Folge von stigmatisierenden und kategorisierenden Sichtweisen auf einzelne Persönlichkeitsmerkmale sind. Die Pro Inklusio – Fachschule unterstützt die Verankerung dieses pädagogischen Ansatzes in der Praxis in Zusammenarbeit mit der Fachstelle „Kinderwelten“ des ISTA Instituts für den Situationsansatz.

 

 4. Die Qualifizierung zur FacherzieherIn für Integration

Die Pro Inklusio – Fachschule legt einen Schwerpunkt auf die Vermittlung von Kompetenzen, die ErzieherInnen benötigen, um inklusive Bildungsangebote realisieren zu können. Kenntnisse rund um das Thema Inklusion und Integration von Kindern mit Förderbedarfen werden verstärkt vermittelt. Ein halbes Jahr nach Beendigung der Ausbildung können unsere AbsolventInnen mit einem Aufbaukurs den Abschluss zur FacherzieherIn für Integration erwerben.

 5. Die erwachsenengerechte Unterrichtsorganisation

Oft entscheiden sich Menschen mit beruflicher Vorerfahrung für die duale Ausbildung zur ErzieherIn. Für diese Studierenden gilt es, Berufspraxis, Fachschulstudium und Familienleben zu vereinen. Unsere Unterrichtszeiten liegen daher weitest möglich im Bereich der Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen. Methodenvielfalt, Raum für Diskussion und eine diskursive Bewertung gehören zu den Elementen einer erwachsenengerechten Unterrichtsorganisation. Ein Nachteilsausgleich für Studierende mit nichtdeutscher Erstsprache wird gewährt.

 6. Gendersensibilität

Eine zentrale Querschnittsaufgabe von Pädagogik und Kinder- und Jugendhilfe ist die Berücksichtigung geschlechtsbezogener Aspekte. Die persönliche Haltung im Umgang damit ist entscheidend durch eigene Lebenserfahrungen bestimmt. Eine bewusste Auseinandersetzung damit hat zum Ziel, Handlungsspielräume für alle Geschlechter zu erweitern und Kinder auf diese Weise zu stärken. 

 

Pro Inklusio – Fachschule für Sozialpädagogik
Muskauer Straße 53
10997 Berlin

Tel.: (030) 20 07 81 44
Fax: (030) 20 07 84 65
E-Mail: proinklusio@diebildungspartner.de

www.proinklusio.diebildungspartner.de

Standort

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