Backen im Kindergarten – Grundrezept für süßen Hefeteig

Dieser Hefeteig eignet sich gut für leckere Osternaschereien und kann ganz vielseitig geformt werden.

Zutaten für ca. 1,5 kg Teig:
- 1 Kg Weizenmehl
- 1 Würfel Hefe
- 100 g Zucker
- 500 mal lauwarme Milch
- 150 g weiche Butter
- 2 Eier
- 2 TL Salz
- 1 EL Zitronenschale
- (evtl. Rosinen, Hagelzucker)

Material:
- große Schüssel
- Rührbecher
- Mixer
- Backblech
- Backpapier
- Löffel
- Backschürze
- Evtl. Küchenmaschine

So wird’s gemacht (Hefezopf):

1. Siebe das Mehl in eine große Schüssel. Dann erwärmst du die Milch und gibst sie in einen Rührbecher. Dazu kommen Zucker und die zerbröckelte Hefe. Alle drei Zutaten verrührst du so lange, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.
2. Nun gibst du die Zitronenschale (oder alternativ Bittermandelöl) sowie die Eier in den Rührbecher und verquirlst alles mit dem Mixer.
Die Flüssigkeit wird anschließend in einem Schwung zum Mehl in die Schüssel gegossen, bevor du noch weiche Butter und das Salz hinzufügst. Je nach Geschmack kann der Teig noch mit Rosinen ergänzt werden.
3. Jetzt knetest du den Teig so lange, bis er glatt und elastisch ist. Das dauert manuell etwa 10 Minuten, mit der Küchenmaschine geht es natürlich entsprechend schneller.
Danach muss der Teig aufgehen. Decke die Schüssel dazu mit einem Küchentuch zu, damit die Teigmasse oben nicht austrocknet und lasse in ruhen.
Nach etwa zwei Stunden ist der Teig etwa um das Doppelte aufgegangen und kann geformt und gebacken werden. Vorher solltest du ihn aber noch einmal auf einer mit Mehl bestreuten Backunterlage gut durchkneten.
4. Nun kannst du den Teig zu zwei Hefezöpfen verarbeiten. (Für nur einen Zopf von 500 g brauchst du nur die Hälfte der Zutaten. Für einen Zopf teilst du den Teig in zwei oder drei etwa gleich große Stücke. Drei Stränge flechtest du einfach mit der bekannten Technik. Wenn du einen Hefezopf aus zwei Strängen herstellen willst, formst du aus den beiden Teighälften jeweils zwei am Ende spitz zulaufende Rollen. Diese werden spiralförmig umeinander geschlungen. Am besten fängst du dafür in der Mitte an und arbeitest dich zu den Enden vor. Du musst die Stränge ziemlich straff drehen und erhältst einen spiralförmigen Strang. Dieser wird an den Enden noch einmal fest umeinander geschlungen. Der fertige Zopf sieht nun viel kleiner aus, aber das ist gewollt. Diese Technik erfordert ein wenig Übung, aber der Effekt ist toll, weil der Zopf beim Backen sehr gut aufgeht.
5. Lege den Zopf nun diagonal auf das eingefettete Backblech bzw. auf das Backpapier. Verquirle ein Ei zusammen mit einer Prise Zucker und Salz mithilfe des Handrührers und streiche den Zopf mit der Flüssigkeit ein. So verhinderst du, dass der Zopf beim Backen oben schwarz wird. Du kannst auch noch ein Hagelzucker auf den eingepinselten Zopf streuen.
Lasse den Zopf nun noch einmal etwa 30 Minuten gehen und heize den Backofen auf 200 Grad vor. Es ist besser den Hefeteig bei Ober- und Unterhitze zu backen, da er bei Umluft zu schnell austrocknet.
Backe also den Zopf auf der mittleren Ofenschiene etwa 45 Minuten lang. Kontrolliere zwischendurch den Teig – bei einigen Backöfen empfiehlt es sich, nach etwa der Hälfte der Backzeit die Temperatur auf 180 Grad zu senken. Der Zucker auf dem Zopf wird leicht karamellisieren, aber das macht nicht: Der Zopf wird außen knusprig und innen leicht und locker werden.

Guten Appetit!

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