„Der allerkleinste Tannenbaum“ Rezension

Weihnachtsgeschichte Der allerkleinste Tannenbaum

 Der japanische Künstler Masahiro Kasuya ist international bekannt, weil er neben diesem Klassiker auch weitere bekannte Bücher illustriert hat wie zum Beispiel „Der Schuster Martin“, welches die Martinslegende aufgreift.  

Das Bilderbuch „Der allerkleinste Tannenbaum“ gehört seit Jahrzehnten zu dem beliebtesten Weihnachtsbüchern für Kinder und Erwachsene, was nicht zuletzt an den nostalgischen, aquarellartigen Bildern liegt. Die Geschichte ist so rührend, dass es nicht verwunderlich scheint, dass das erstmals 1980 erschienene Buch heute bereits in der 27. Auflage vorliegt.

 

Alter: ab 3 Jahren

 

Inhalt:

Kurz vor Heiligabend macht sich ein kleiner Vogel auf dem Weg zum Weihnachtsfest in die Stadt. Auf einem Hügel begegnet ihm ein trauriger, winzig kleiner Tannenbaum. Der ist alleine übrig geblieben, weil alle seine Brüder schon abgeholt wurden, um in der Stadt für Weihnachten geschmückt zu werden und die Menschen zu erfreuen. Der kleine Tannenbaum aber wurde aufgrund seiner geringen Größe zurückgelassen.

Der Vogel versucht den weinenden Tannenbaum zu trösten und verspricht ihm zu helfen. Er macht sich auf den Weg und holt seinen Freund, den Esel. Der ist zunächst erstaunt, weil er noch nie einen so kleinen Tannenbaum gesehen hat. Dann aber versucht auch er dem Tannenbaum Trost zuzusprechen. Der Tannenbaum freut sich über die freundlichen Worte und hört auf zu weinen. Weil der Tag lang gewesen ist, schlafen die Tiere und der Tannenbaum ein.

In der Nacht beginnt es zu schneien und am Morgen des Heiligen Abends ist der kleine Tannenbaum vollständig mit Schnee bedeckt. Die Tiere staunen, weil sie noch nie einen so schönen Tannenbaum gesehen haben. Als Sie ein Weihnachtslied anstimmen, kommen viele Tiere herbei und stimmen in das Lied ein. Als es Abend wird, hört der kleine Tannenbaum die Stimme vom Jesuskind. Der kleine Jesus erklärt ihm, dass er gar nicht zu klein sei für Weihnachten – schließlich sei er selbst ebenso klein.

Der kleine Tannenbaum ist glücklich. Und während der Esel sich bis zum nächsten Jahr verabschiedet, beschließt der Vogel dem kleinen Tannenbaum bis zum Frühjahr Gesellschaft zu leisten.

 

Struktur, Aufbau und Gestaltung:

Das Bilderbuch besteht aus zwölf Doppelseiten und einer Einzelseite am Ende. Der Textanteil ist gering, die Bilder stehen klar im Vordergrund. Die Sprache ist einfach und kindgerecht gehalten, der Autor verzichtet auf Fremdwörter. Die Illustrationen wirken durch den aquarellartigen Stil romantisch und ein wenig verschwommen, was aber gut zu der rührenden Geschichte passt.

Fazit:

„Der allerkleinstes Tannenbaum“ ist ein wirklich empfehlenswertes Buch für den Einsatz im Kindergarten. Die Geschichte ist auch schon für die Kleinsten verständlich und die Botschaft passt sehr gut in die Weihnachtszeit. Ein religiöser Hintergrund ist zwar vorhanden, der Fokus wird aber auf die Themen Freundschaft, Mitgefühl und die Erkenntnis gelegt, dass ein körperlicher „Makel“ den Wert eines Lebewesens nicht einschränkt, sodass die Geschichte auch gut in nichtkonfessionellen Einrichtungen vorgelesen werden kann.

ISBN-10: 3804842070 

ISBN-13: 978-3804842076 

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