Bis Du tot bist - oder bis ich tot bin

 

Das Buch "Bis Du tot bist - oder bis ich tot bin, Wegbegleitung für Kinder und Jugendliche“ informiert umfassend über den Auftrag von ehrenamtlichen Wegbegleiter:innen, die sich für junge Menschen einsetzen, die in Wohngruppen der stationären Jugendhilfe aufwachsen und von einer Wegbegleitung profitieren. Die Geschichten aus 24 Interviews, die Julius Daven mit Betroffenen, Fürsorgeverantwortlichen und Wegbegleiter:innen geführt hat, sollen den Leser:innen dabei helfen, die heutigen Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen oder Pflegefamilien sowie von Careleaver:innen (= Schutzverlasser:innen) besser zu verstehen und dafür zu sensibilisieren.

Julius Daven zeigt den Lesern auf verständliche und bewegende Weise, dass es viele ehemalige Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Jugendhilfe mit beeindruckendem Mut und großer Stärke geschafft haben, trotz teils schlimmster belastender und/oder traumatischer Erfahrungen in ihrer Kindheit, ihr (Berufs-)Leben proaktiv und positiv zu gestalten. Die Kinder, die Wegbegleiter hatten, kamen besser im Leben klar – also entwickelten sich resilienzstärker - als Kinder, die sich ohne Wegbegleitung durchs Leben kämpfen mussten.    

Der Autor möchte aufzeigen, welche besondere Bedeutung eine Wegbegleitung für die Sozialisation von jungen Menschen in stationären Einrichtungen haben kann. Außerdem möchte er den Leser:innen Mut machen, sich vielleicht künftig für die Übernahme einer Wegbegleitung zu entscheiden. Mit diesem Buch regt der Autor insgesamt zu mehr Verständnis und Mitgefühl für benachteiligte Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen oder Pflegefamilien und für Careleaver:innen an.

„Das Werk von Julius Daven ist in vielerlei Hinsicht ein wertvolles Fachbuch und eignet sich durch die Vielzahl von prägnanten Fallbeispielen auch sehr gut für die Ausbildung bzw. Studium in der sozialen Arbeit, der Pädagogik und der Psychologie. Mein Wunsch ist, dass die Erkenntnisse und Erfahrungen von Julius Daven mit dem Modell der Wegbegleitung weiter wissenschaftlich untermauert werden. Die Jugendhilfe wird immer mehr Kindern und Jugendlichen im Kontext Systemsprenger:innen nicht mehr ausreichend gerecht. Ehrenamtliche Wegbegleitung, nicht nur gut gemeint, sondern gut gemacht, kann höchst wertvoll auch für Carleaver:innen sein und sollte ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe werden.“ (Auszug aus Socialnet Rezension vom 27.1.2021; Prof. Dr. phil Andreas Schrenk)

Weitere Informationen: www.juliusdaven.de

 

 


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