Willkommen in der Kita - so klappt es mit neuen Kinder und Eltern

Längst hat sich die Situation in den Kitas gewandelt. Fast überall werden Kinder das ganze Jahr hindurch aufgenommen. Somit ist die Eingewöhnung neuer Kinder zu einem Ganzjahresprojekt geworden, das den Kita-Alltag beeinflusst. Die Eingewöhnung für Kinder und Eltern fällt leichter, wenn man einige Dinge beachtet und die Startphase gut plant.

 

 

1. Kontaktaufnahme

Meist haben Eltern ihre Kinder bereits lange vor dem Aufnahmetermin angemeldet, um sicher gehen zu können, dass sie auch einen Platz in der Kita bekommen. Besonders U3-Plätze sind begehrt und in vielen Einrichtungen nur unzureichend vorhanden. Um den Eltern die nötige Planungssicherheit (auch in Bezug auf Rückkehr ins Arbeitsleben) zu geben, sollte die Kontaktaufnahme von Seiten der Einrichtung möglichst früh erfolgen. Je früher eine Platzzusage stattfindet, umso besser ist es für die Eltern. Nach der Zusage, sollte auch feststehen, welche Erzieherin die Eingewöhnung des Kindes vornimmt. Diese Erzieherin lädt die Eltern zu einem kurzen Infogespräch ein. Plane dieses Gespräch NACH dem Info-Elternabend, damit die Eltern zuerst einen Überblick über die gesamte Einrichtung erhalten, ehe sie Einzelheiten kennenlernen.

 

2. Der Elternabend für die Neuen

Eltern sind mindestens so nervös, was auf ihr Kind zukommt, wie die Kinder selbst. Bei einem Elternabend habt ihr als Team genügend Zeit, die Einrichtung, die einzelnen Räume, das Konzept und eventuelle Besonderheiten der Kita vorzustellen. Plant diesen Elternabend im Teamgespräch und verteilt die Rollen. Zum Beispiel so:

Die Begrüßung übernimmt die Kindergarten-Leitung, einzelne Erzieherinnen stellen zuerst sich selbst und dann verschiedene Konzeptbausteine vor. Dabei sollte jede Mitarbeiterin den Part vorstellen, der ihr besonders am Herzen liegt oder den sie auch selbst durchführt. So wird die Information lebendig. Zum Ende des Abends sollte für die Eltern die Möglichkeit bestehen, Fragen zu stellen. Gebt den Eltern an diesem Abend einen Fragebogen mit, in dem sie verschiedene Informationen über ihr Kind preisgeben. Es ist wichtig, eine Einschätzung der Eltern zu bekommen (auch wenn die oft subjektiv ist), um miteinander ins Gespräch zu kommen, den Eltern zu zeigen, dass ihre Meinung wichtig ist und Vertrauen aufzubauen. Wenn die Eltern spüren, dass ihr Kind ein wichtiger Teil der Gemeinschaft wird, fühlen sie sich verstanden und ernst genommen.

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3. Das erste Treffen

Das Treffen soll in ungezwungener Atmosphäre stattfinden. Beginne das Treffen mit der Vorstellung deiner Person, teile den Eltern deine Arbeitszeiten mit, damit sie gleich wissen, zu welchen Zeiten du für ihr Kind zur Verfügung stehst. Im besten Fall könnt ihr die Eingewöhnungszeiten danach planen. Gib Informationen über die Öffnungszeiten, die Gruppe, in der das Kind aufgenommen wird und die Kollegen in der Gruppe bekannt. Bearbeite dann mit den Eltern den Fragebogen. Haben die Eltern Rückfragen? Beantworte sie so ausführlich wie möglich. Informiere die Eltern möglichst genau darüber, wie viel Zeit sie für die Eingewöhnungsphase einplanen müssen. Ihr arbeitet nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell? Dann ist es wichtig, dass die Eltern auch wirklich zwei Wochen Zeit einplanen und am besten noch einen "Puffer", falls das Kind länger braucht. Manche Eltern bringen ihre Kinder zu dem Erstgespräch mit. Nutze die Gelegenheit, dem Kind den Gruppenraum zu zeigen und biete den Eltern an, hier zu bleiben. So nimmst du bereits die erste Hürde des "Ankommens".

 

Der erste Tag in der Kita:

Gehe am ersten Kindergartentag des Kindes so vor, wie es eure Konzeption vorsieht. Stehe auch für Elternfragen bereit, doch sorge immer dafür, dass das Kind mit seinen individuellen Ansprüchen während der Eingewöhnungsphase im Mittelpunkt steht. Elternfragen solltest du daher auf später verschieben.


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