Eine Erzieherin liest einer Gruppe von Kindern in einer Kita aus einem Buch vor, um die sprachliche Entwicklung und den Austausch zu fördern.

Wie pädagogische Fachkräfte sprachliche Vielfalt professionell begleiten
 


Das Wichtigste in Kürze

 

  • Mehrsprachigkeit in der Kita ist Normalität, kein Sonderfall.
  • Rund jedes dritte Kind im Kita-Alter wächst mehrsprachig auf.
  • Mehrsprachigkeit ist keine Sprachstörung und kein Förderdefizit.
  • Sprachförderung bleibt wichtig, muss aber differenziert und alltagsintegriert gestaltet werden.
  • Eine saubere begriffliche Unterscheidung (Erstsprache, Deutsch als Zweitsprache, Fremdsprache) ist für die Praxis zentral.
  • Mehrsprachigkeit kann – bewusst oder unbewusst – zu Diskriminierung führen und erfordert eine reflektierte Haltung.
     

Was bedeutet Mehrsprachigkeit? – Eine fachlich präzise Definition


Mehrsprachigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, mehr als eine Sprache im Alltag zu nutzen. Dabei gilt:

  • Sprachen werden nicht zwingend gleich gut beherrscht.
  • Sprachkompetenzen sind kontextabhängig.
  • Mehrsprachigkeit ist dynamisch und verändert sich über die Zeit.
     

Gerade im frühen Kindesalter ist es normal, dass:

  • Wortschatz und Grammatik in den einzelnen Sprachen unterschiedlich ausgeprägt sind,
  • Kinder Sprachen situationsabhängig mischen oder wechseln,
  • einzelne Sprachen zeitweise stärker oder schwächer genutzt werden.


Mehrsprachigkeit ist damit keine Abweichung, sondern eine normale Form sprachlicher Entwicklung.


Mehrsprachigkeit in der Kita: Zahlen, Daten, Realität


Mehrsprachigkeit gehört längst zum pädagogischen Alltag. Nach Daten des Statistisches Bundesamtes und dem Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugen wächst rund jedes dritte Kind unter sechs Jahren in Deutschland in einem Haushalt auf, in dem neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache gesprochen wird.


Für Kitas bedeutet das konkret:

  • Sprachlich homogene Gruppen sind die Ausnahme.
  • Pädagogische Konzepte müssen Mehrsprachigkeit mitdenken.
  • Ein rein einsprachiger Blick wird der Lebensrealität vieler Kinder nicht gerecht.
     

Mehrsprachigkeit bei Kindern: Typische Entwicklungsverläufe


Mehrsprachige Sprachentwicklung verläuft nicht linear. Häufige und normale Erscheinungen sind:

  • Code-Switching (Wechsel zwischen Sprachen),
  • unterschiedlich großer Wortschatz in den einzelnen Sprachen,
  • sogenannte stille Phasen, insbesondere beim Erwerb von Deutsch als Umgebungssprache.
     

Wichtig ist:


Diese Phänomene sind keine Auffälligkeiten. Sie sagen nichts über Intelligenz oder Lernfähigkeit aus. Mehrsprachigkeit ist nicht mit Sprachentwicklungsstörungen gleichzusetzen und muss auch klar von anderen sprachlichen Auffälligkeiten abgegrenzt werden, die unter Umständen eine logopädische Behandlung erforderlich machen.

 
Tipp: Im Zweifel sollte der behandelnde Kinderarzt hinzugezogen werden – pädagogische Fachkräfte sind gut beraten keine Diagnosen zu stellen!

 

Infografik zeigt die Vorteile von Mehrsprachigkeit bei Kindern auf.


Begriffe sauber unterscheiden: Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache


Eine präzise Begriffsnutzung ist für pädagogische Arbeit und Sprachstandserhebungen unverzichtbar.


Erstsprache (häufig auch Muttersprache):


Erstprache ist diejenige Sprache, mit der ein Kind von Geburt an oder sehr früh aufwächst. Sie ist emotional stark besetzt. Ein Kind kann mehrere Erstsprachen haben, wenn beispielsweise die Eltern ihrerseits unterschiedliche Erstsprachen haben.


Deutsch als Zweitsprache (DaZ):
Deutsch wird nicht von Geburt an, sondern später erworben. In vielen Sprachstandsbögen gilt: Wenn kein regelmäßiger Kontakt zu Deutsch vor dem 24. Lebensmonat bestand, wird Deutsch als Zweitsprache erlernt. Der Erwerb der Zweitsprache erfolgt alltagsintegriert, nicht gesteuert


Fremdsprache: 


Eine Fremdsprache wird institutionell und gesteuert gelernt, meist zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. Schulunterricht). Der Lernprozess unterscheidet sich deutlich vom Zweitspracherwerb


Für die Kita heißt das:


Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sind keine Fremdsprachenlernenden, sondern erwerben Deutsch im Alltag. Das hat große Auswirkungen auf das pädagogische Vorgehen und die Methoden.


Abgrenzung: Was Mehrsprachigkeit nicht ist


Mehrsprachigkeit ist:

  • keine Sprachstörung
  • kein Entwicklungsrisiko
  • kein Hinweis auf mangelnde Förderung
  • kein Grund für pauschalen Förderbedarf
     

Ein genauer Blick ist erst dann notwendig, wenn:

  • ein Kind in keiner Sprache altersangemessene Kompetenzen zeigt,
  • sprachliche Auffälligkeiten unabhängig vom Kontext auftreten,
  • weitere Entwicklungsrisiken bestehen.


 Diskriminierung: Ein sensibles Thema


Mehrsprachigkeit ist nicht automatisch gleich wertgeschätzt. Im pädagogischen Alltag zeigen sich oft implizite Bewertungen von Sprachen.


Typische problematische Muster:

  • Europäische Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch gelten als „gebildet“.
  • Andere Sprachen, etwa Arabisch oder Türkisch, werden problematisiert oder abgewertet.
  • Kinder erfahren indirekt, dass ihre Familiensprache „weniger wert“ ist.


Für Kinder kann das bedeuten:

  • Scham für die eigene Sprache,
  • Rückzug oder Vermeidung,
  • Abwertung der eigenen Herkunft.


Eine professionelle Kita-Praxis muss sich dieser Risiken bewusst sein. 


Mehrsprachigkeit wertschätzen – konkrete Praxisbeispiele
 

Wertschätzung zeigt sich nicht in großen Konzepten, sondern im Alltag. Mögliche Ansätze sind:

  • „Willkommen“ im Eingangsbereich in mehreren Sprachen
  • Namen der Kinder und Familien bewusst korrekt aussprechen und im Zweifel nachfragen
  • Interesse an Familiensprachen zeigen, ohne sie zu exotisieren
  • Mehrsprachige Bücher oder Lieder gezielt einsetzen
  • Eltern als Expertinnen und Experten für ihre Sprache anerkennen
     

Wichtig ist dabei:

  • Wertschätzung darf nicht beliebig sein.
  • Deutsch bleibt die verbindende Bildungssprache.
  • Andere Sprachen werden nicht verdrängt, sondern sichtbar gemacht.
     

Bildungspolitische Einordnung in der Kita


Die Bildungspläne der Bundesländer verstehen sprachliche Bildung als alltagsintegrierte Aufgabe und als Querschnittsthema aller Bildungsbereiche:


„Sprachliche Bildung und Förderung ist eine zentrale Querschnittsaufgabe, die alle Bildungs- und Erziehungsbereiche betrifft.“


Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales: Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, Kapitel „Sprache und Literacy“


Dieses Zitat wird im fachlichen Kontext explizit auch auf Mehrsprachigkeit bezogen, da der BEP Sprachbildung nicht isoliert, sondern als Bestandteil aller Bildungsbereiche versteht (soziale, emotionale, kognitive, kulturelle Bildung usw.).

 

Sprachliche Diversität in der Kita fördern – was heißt das konkret?


Mehrsprachigkeit in der Kita zu fördern heißt vor allem, den Blickwinkel zu verändern. Es geht nicht darum, mehrere Sprachen systematisch zu unterrichten oder Kinder möglichst schnell dazu zu bringen, ausschließlich Deutsch zu sprechen. Beides würde der Lebensrealität mehrsprachig aufwachsender Kinder nicht gerecht – und kann sie sogar verunsichern.
Mehrsprachige Kinder lernen Sprache nicht auf Knopfdruck. Sie brauchen Zeit, sichere Beziehungen und sprachlich anregende Situationen, in denen sie sich ausprobieren dürfen. 


Stattdessen bedeutet Mehrsprachigkeit zu fördern, den Alltag bewusst sprachlich zu gestalten. Pädagogische Fachkräfte schaffen sprachlich reichhaltige Interaktionen, indem sie Gespräche anregen, kindliche Äußerungen aufgreifen und erweitern und selbst als verlässliche Sprachvorbilder auftreten. Besonders wichtig ist dabei die gezielte Unterstützung beim Erwerb der Bildungssprache Deutsch – nicht isoliert, sondern eingebettet in Alltagssituationen, Spiel und Beziehung.


Gleichzeitig braucht es eine ressourcenorientierte Beobachtung: 

  1. Was kann das Kind bereits?
  2. In welchen Situationen zeigt es sprachliche Stärke?
  3. Welche Sprache nutzt es wofür? 
     

Wer Mehrsprachigkeit so versteht, begleitet Kinder nicht defizitorientiert, sondern stärkt ihre sprachlichen Kompetenzen dort, wo sie entstehen – im gelebten Alltag der Kita.


Wichtig: Wie und wie schnell Kinder eine Zweitsprache lernen ist sehr individuell. Schüchterne Kinder vermeiden es beispielsweise oft etwas zu sagen, solange sie sich nicht sicher sind, ob das Gesagte richtig ist. Andere lernen schnell ihre Bedürfnisse irgendwie zu umschreiben, um verstanden zu werden. In beiden Fällen gilt es, empathisch zu handeln, Sprachbarrieren abzubauen und Hilfestellungen anzubieten, zum Beispiel durch unterstützte Kommunikation (Symbole, Gebärden etc.)


Methoden zur Förderung von Mehrsprachigkeit


Mehrsprachigkeit lässt sich nicht unreflektiert „nebenbei“ fördern, aber sie braucht auch kein eigenes Sonderprogramm. Entscheidend ist, wie bewusst Sprache im Kita-Alltag genutzt wird und welche Haltung Fachkräfte dabei einnehmen.


Alltagsintegrierte Sprachbildung


Der wichtigste Ort für Sprachförderung ist der Alltag selbst. Sprache entsteht im gemeinsamen Tun – beim Anziehen, Essen, Spielen oder in Konfliktsituationen. Genau hier liegt das größte Potenzial, insbesondere für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.


Pädagogische Fachkräfte können Sprachentwicklung unterstützen, indem sie:

  • Handlungen sprachlich begleiten und benennen, was gerade passiert,
  • als sprachliche Vorbilder agieren und Sprache modellieren, statt Kinder direkt zu korrigieren,
  • kindliche Äußerungen aufgreifen und erweitern, zum Beispiel durch zusätzliche Wörter oder ganze Sätze.
     

So erleben Kinder Sprache als etwas Sinnvolles, das ihnen hilft, sich mitzuteilen und verstanden zu werden – nicht als Leistung, die bewertet wird.

 

Ein lächelndes Kind hält bunte Holzbausteine vor das Gesicht, die das englische Wort "learn" bilden – Symbol für frühe Sprachbildung im Kindergarten.


Dialogisches Lesen


Bilderbücher sind ein besonders wirksames Instrument der Sprachbildung – vorausgesetzt, sie werden dialogisch genutzt. Beim dialogischen Lesen stehen nicht das Vorlesen oder das richtige Benennen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Gespräch über die Geschichte.


Dabei geht es darum:

  • offene Fragen zu stellen, die zum Nachdenken und Erzählen anregen,
  • Kindern Raum zu geben, eigene Gedanken, Erlebnisse und Deutungen einzubringen,
  • neuen Wortschatz mehrfach aufzugreifen, zu wiederholen und in unterschiedlichen Zusammenhängen zu verwenden.
     

Gerade für mehrsprachige Kinder bietet dialogisches Lesen die Möglichkeit, Sprache in einem geschützten Rahmen zu erproben und gleichzeitig an vorhandenes Wissen anzuknüpfen.


Mehrsprachigkeit sichtbar machen


Mehrsprachigkeit sollte im Kita-Alltag nicht versteckt, sondern sichtbar und selbstverständlich sein. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, alle Sprachen gleich zu „unterrichten“, sondern sie als Teil der Lebenswelt der Kinder anzuerkennen.


Das kann zum Beispiel geschehen durch:

  • Begrüßungen oder Rituale in verschiedenen Sprachen,
  • eine Raumgestaltung, die sprachliche Vielfalt aufgreift, etwa durch mehrsprachige Beschriftungen,
  • Lieder, Reime oder Fingerspiele aus unterschiedlichen sprachlichen Kontexten.


Solche Elemente signalisieren den Kindern: Deine Sprache gehört hier dazu. Gleichzeitig bleibt Deutsch die verbindende Sprache im pädagogischen Alltag.


Gezielte Sprachförderung


Neben der alltagsintegrierten Sprachbildung kann es sinnvoll sein, einzelne Kinder gezielt zu unterstützen. Das betrifft insbesondere Kinder, die zusätzliche sprachliche Impulse benötigen oder bei denen Unsicherheiten im Sprachverhalten sichtbar werden.


Gezielte Sprachförderung kann beinhalten:

Wichtig ist dabei: Gezielte Sprachförderung ersetzt nicht den Alltag, sondern ergänzt ihn. Sie sollte ressourcenorientiert sein und an das anknüpfen, was das Kind bereits kann.


Rolle der pädagogischen Fachkraft im Kontext von Mehrsprachigkeit 
 

Pädagogische Fachkräfte nehmen im Umgang mit Mehrsprachigkeit eine Schlüsselrolle ein. Sie prägen durch ihr Handeln, ihre Sprache und ihre Haltung maßgeblich, wie Kinder ihre eigenen sprachlichen Ressourcen erleben. Ob Mehrsprachigkeit als Stärke oder als Problem wahrgenommen wird, entscheidet sich häufig im pädagogischen Alltag.


Pädagogische Fachkräfte sind in diesem Zusammenhang vor allem Sprachvorbilder. Kinder orientieren sich an ihrem Sprachgebrauch, an ihrer Art zu sprechen, zuzuhören und Gespräche zu führen. Eine klare, wertschätzende und sprachlich bewusste Kommunikation unterstützt Kinder dabei, Sprache als Mittel zur Verständigung und Teilhabe zu erleben.


Gleichzeitig sind Fachkräfte Beobachtende. Sie nehmen wahr, wie Kinder Sprache nutzen, in welchen Situationen sie sprechen oder schweigen, welche Sprache sie bevorzugen und wo Unsicherheiten auftreten. Diese Beobachtungen bilden die Grundlage für eine realistische Einschätzung der Sprachentwicklung – jenseits vorschneller Bewertungen.
Darüber hinaus ordnen pädagogische Fachkräfte ein: Sie sind fachlich in der Lage zu unterscheiden zwischen normaler mehrsprachiger Sprachentwicklung und tatsächlichem Unterstützungsbedarf.

 
Nicht zuletzt fungieren pädagogische Fachkräfte als Beratende für Eltern. Sie vermitteln Wissen, bauen Unsicherheiten ab und geben Orientierung. Gerade im Kontext von Mehrsprachigkeit sind Eltern auf fachlich fundierte Rückmeldungen angewiesen, die stärken statt verunsichern.

 

Ein Kind spielt an einer Lerntafel auf einem Spielplatz, die Farbbezeichnungen in verschiedenen Sprachen wie Englisch, Spanisch und Französisch zeigt.


Zusammenarbeit mit Eltern in mehrsprachigen Familien


Eine gelingende Begleitung mehrsprachig aufwachsender Kinder ist ohne die Zusammenarbeit mit den Eltern kaum möglich. Viele Eltern sind verunsichert und fragen sich, wie sie ihr Kind sprachlich „richtig“ unterstützen können.


Eltern brauchen vor allem Klarheit und Sicherheit:

  • Mehrere Sprachen überfordern Kinder nicht.
  • Eine stabile Erstsprache bildet eine wichtige Grundlage für den Erwerb weiterer Sprachen.
  • Familiensprachen sollten bewusst und aktiv genutzt werden.
     

Pädagogische Fachkräfte können Eltern darin bestärken, ihre Sprache im Alltag zu sprechen, Geschichten zu erzählen und Gespräche zu führen. Wenn Eltern erleben, dass ihre Sprache wertgeschätzt wird, wirkt sich das positiv auf das Selbstbild des Kindes und auf die Zusammenarbeit zwischen Familie und Kita aus.


So entsteht eine vertrauensvolle Partnerschaft, in der Mehrsprachigkeit nicht als Problem verwaltet, sondern als Teil der gemeinsamen pädagogischen Verantwortung verstanden wird.


Häufige Fragen zur Mehrsprachigkeit in der Kita

 

Ist Mehrsprachigkeit ein Risiko für die Sprachentwicklung?

Nein. Mehrsprachigkeit ist eine normale Entwicklungsvariante, solange nicht noch andere Risikofaktoren eine Rolle spielen

Soll in der Kita ausschließlich Deutsch gesprochen werden?

Deutsch ist die Bildungssprache, andere Sprachen dürfen und müssen sichtbar und wertgeschätzt sein. Eine vorurteilsbewusste Erziehung impliziert selbstverständlich auch einen ressourcenorientierten Umgang mit Mehrsprachigkeit.

Soll Kindern verboten werden, sich in ihrer Muttersprache zu unterhalten?

Nein. Ein Verbot kann ausgrenzend wirken und Sprachentwicklung hemmen. Gleichzeitig ist es Aufgabe der Fachkräfte, Kinder beim Erwerb der Bildungssprache Deutsch zu unterstützen und sprachliche Brücken zu bauen.

Brauchen mehrsprachige Kinder immer zusätzliche Sprachförderung?

Nein. Der Förderbedarf richtet sich nach der individuellen Sprachentwicklung, nicht nach der Anzahl der Sprachen, mit denen ein Kind aufwächst.

 


Fazit


Mehrsprachigkeit in der Kita ist Alltag. Sie professionell zu begleiten heißt, sprachliche Vielfalt anzuerkennen, Diskriminierung aktiv entgegenzuwirken und Sprachförderung differenziert zu gestalten.
Nicht die Mehrsprachigkeit ist die Herausforderung – sondern der Umgang mit ihr.

 

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