Erzieherschulen Sachsen

Um in  Sachsen die Ausbildung zur Sozialpädagogik absolvieren zu können, ist es notwendig einen Realschulabschluss oder einen Bildungsabschluss, der diesem gleichgestellt ist, zu besitzen. Um für die Ausbildung zugelassen zu werden, ist zusätzlich der Abschluss einer für den Bildungsgang dienlichen und nach dem Landes- oder Bundesrecht anerkannten Berufsausbildung, die mindestens zwei Jahre gedauert hat, notwendig. Eine weitere Möglichkeit wäre der Abschluss einer Ausbildung nach dem Landes- oder Bundesrecht von zweijähriger Dauer und eine Berufstätigkeit im pflegenden oder erziehenden Bereich von mindestens einjähriger Dauer. In diesen Fällen wird der Zivildienst oder das freiwillige soziale Jahr angerechnet. Auch eine erziehende Tätigkeit von mindestens sieben Jahren in Vollzeit berechtigt zur Ausbildung für Sozialpädagogik in Sachsen

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Schulart:

Bei den Erzieherschulen in Sachsen handelt sich um Fachschulen im Fachbereich Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik.

Dauer:

Die Dauer der Ausbildung zum Sozialpädagogen in den Erzieherschulen Sachsen dauert drei Jahre.

Abschluss:
Nach erfolgreichem Abschluss  ist man staatlich anerkannter Erzieher oder Erzieherin.



Die allgemeinen Facher in der Erzieherschule sind:

Englisch
Deutsch
Mathematik
Sozial- und Wirtschaftspolitik
Sorbisch

Weitere Lernfächer der Erzieherschulen in Sachsen sind:

Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln.




Gruppenprozesse begleiten und pädagogische Beziehungen gestalten.
Die Welten von Jugendlichen und Kindern analysieren, anschließend strukturieren und dann auch mitgestalten.
Entwicklungs- und Bildungsprozesse unterstützen.
Kompetenzen kultureller und kreativer Art weiterentwickeln und dabei zielgerichtet mit Medien arbeiten.
Jugendliche und Kinder in schwierigen Lebenssituationen unterstützen.
Familien bei der sozialpädagogischen Betreuung miteinbeziehen.
Teamarbeit und Mitwirkung an der Unternehmensführung.
Konzepte pädagogischer Art erstellen und die Qualität sichern.
Erstellen einer Facharbeit.

Praktischer Teil:

Die 1560 Stunden gliedern sich in ein
zweiwöchiges Orientierungspraktikum.
Ein Blockpraktikum in einem Hort, Kindergarten oder einer Krippe von 11-wöchiger Dauer.
Ein Blockpraktikum als Erzieher oder Erzieherin, ausgenommen Kindertageseinrichtungen von 12-wöchiger Dauer.
Ein Blockpraktikum in einer sozialpädagogischen Tätigkeit nach freier Wahl von 4-wöchiger Dauer.

 

Folgend finden Sie eine Übersicht an Schulen für die Ausbildung zum Erzieher in Sachsen. Da sich das Verzeichnis im Aufbau befindet, dürfen Sie sich gerne mit einem Vorschlag melden wenn Sie eine gute Schule wissen.

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