„Du und ich, wir sind Freunde!“ Ein Angebot zum Thema Freundschaft

 Freundschaften bei Kindern wessen definiert als gegenseitige Sympathiebeziehungen, die meist geprägt ist von ähnlichen Interessen. In der Regel sind Kinder befreundet, die im Hinblick auf Sprache und kognitive Kompetenz ähnlich weit entwickelt sind. Anders als innerhalb der Familie müssen sich Kinder in ihrer Kindergartengruppe um Freundschaften und positive Kontakte bemühen, wenn sie Bestand haben sollen. Das bedeutet, sie müssen mit ihrem Freund oder ihrer Freundin auch Konflikte überwinden, lernen, Kompromisse einzugehen und aushalten, dass der beste Freunde vielleicht auch hin und wieder alleine oder mit anderen Kindern spielen möchte. Das ist für viele Kinder eine große Herausforderung, denn soziale und emotionale Kompetenz ist nicht angeboren, sie muss erlernt werden.

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Daher macht es Sinn, das Thema „Freundschaft“ mit all seinen Facetten regelmäßig aufzugreifen und mit den Kindern zu erarbeiten, was es bedeutet mit jemandem befreundet zu sein.

 

Alter:

Ab etwa 4 Jahre, abhängig von den sprachlichen Fähigkeiten der Kinder

 

Material:

  • Bilderbücher zu diesem Thema als Einstieg

  • Fingerfarbe

  • weißes Papier, DIN-A 4 oder größer

  • dicke Borstenpinsel

 

Durchführung:

Im Stuhlkreis kannst du zunächst als Einführung ein Bilderbuch zum Thema Freundschaft vorlesen. Die Auswahl zu diesem Thema ist riesig, bestimmt findest du in der Kita-Bibliothek deiner Einrichtung ein passendes Buch.

Nachdem die Kinder den Inhalt des Bilderbuches in eigenen Worten wiedergegeben haben, dürfen sie erzählen, was sie mit dem Thema „Freundschaft“ verbinden. Folgende Leitfragen kannst du ihnen dazu stellen:

  • Wozu sind Freunde gut?

  • Wer ist dein Freund?

  • Was magst du besonders an ihr/an ihm?

  • Kann man auch viele Freunde haben?

  • Gibt es unter Freunden auch Streit? Was kannst du tun, um den Streit zu beenden?

  • Wie gehen Freunde miteinander um?

In einer zweiten Einheit dürfen die Kinder sich mithilfe ihres Handabdruckes zusammen auf einem Blatt Papier verewigen. Dazu fragt ein Kind seinen Freund, ob er bereit ist mit ihm gemeinsam einen Handabdruck zu machen. Dann dürfen sich die Kinder jeweils eine Farbe aussuchen, mit der du ihre Hand anmalst. Die Handabdrücke werden jeweils rechts und links auf einem weißen Blatt Papier im Querformat platziert. Die Kinder, dies es bereits können, schreiben ihren Namen darüber.

Nun dürfen die beiden Freunde noch sagen, warum sie den jeweils anderen so gerne mögen. Ihre Antworten notierst du als Zitat über oder unter den Handabdrücken. Die Ergebnisse kannst du entweder innerhalb der Gruppe oder für die Eltern sichtbar im Flurbereich aufhängen.

 


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