Ein virales Video aus Dänemark zeigt eine Kita-Gruppe beim Spielen im Regen – und entfacht eine Diskussion über pädagogische Qualität, Selbstbestimmung und den deutschen Kita-Alltag.
In Berlin stehen derzeit deutlich mehr Kita-Plätze zur Verfügung, als tatsächlich genutzt werden. Nach aktuellen Angaben sind rund 30.000 Plätze unbesetzt, obwohl viele Familien weiterhin über Schwierigkeiten klagen, eine wohnortnahe Betreuung für ihre Kinder zu finden.
Eine Erzieherin aus Baden-Württemberg schildert, wie gut gemeinte Fürsorge von Eltern manchmal in übertriebene Kontrolle umschlägt – mit spürbaren Folgen für Kinder und Einrichtungen.
Die bayerische Staatsregierung hat Eckpunkte zur Reform des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes vorgestellt. Doch statt Erleichterung herrscht bei vielen Kita-Trägern Ernüchterung – insbesondere mit Blick auf die Finanzierung.
In Nordrhein-Westfalen spitzt sich die Lage in vielen Kindertageseinrichtungen weiter zu: Hohe Elternbeiträge und ein gravierender Fachkräftemangel belasten das System zunehmend.
In vielen deutschen Großstädten zeigt sich ein paradoxes Bild: Gerade in jenen Stadtteilen, in denen der Bedarf an frühkindlicher Bildung besonders hoch ist, fehlen häufig ausreichend Kita-Plätze.
In Kindertagesstätten häufen sich Infektionskrankheiten. Um das Ansteckungsrisiko zu senken, verlangen manche Einrichtungen daher ein ärztliches Attest, das die Genesung des Kindes bestätigt, bevor es wieder betreut wird. Dies stößt jedoch auf Widerstand bei Kinderärzten.
In Neumünster soll die erste muslimische Kindertagesstätte in Schleswig-Holstein entstehen. Die Kita wird 60 Kinder betreuen und 13 Vollzeitstellen schaffen. Die Ratsversammlung hat das Projekt genehmigt, die endgültige Entscheidung liegt beim Landesjugendamt.
Die Kindertagesstätte „Benjamin Blümchen“ in Bautzen, Sachsen, hat nach 32 Jahren ihren Namen geändert. Die Stadtverwaltung sah die berühmte, zuckerliebende Zeichentrickfigur als nicht mehr zeitgemäß an.
Jubiläum und Namensänderung
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 in NRW fehlt gesetzliche Grundlage